Das IT-Lexikon ohne Fachchinesisch

IT-Begriffe,
verständlich erklärt.

? Was ist eigentlich DHCP?

DNS, IPv6, Router, 2FA: Die Coderei übersetzt die Begriffe, die uns täglich begegnen, in Sätze, die man versteht. Kurz, ehrlich und mit Vergleichen aus dem echten Leben.

// 01 · Lexikon

Kurz erklärt. Ohne Fachchinesisch.

Tippe auf einen Begriff, um die Erklärung aufzuklappen.

Application Programming Interface. Programme sprechen über APIs miteinander. Die Wetter-App fragt über eine API beim Wetterdienst nach, der Onlineshop bucht über eine API die Zahlung ab, und „Mit Google anmelden“ läuft ebenfalls über eine API.

💡 Du nutzt täglich dutzende APIs, ohne es zu merken. Sie sind die unsichtbaren Leitungen zwischen den Apps.

Ausführlich: Was ist eine API? →

Bandbreite ist die Breite der Datenautobahn: wie viel gleichzeitig durchpasst. Internetanbieter rechnen in Megabit pro Sekunde, Downloads zeigen Megabyte.

1 Byte = 8 Bit. Eine 100-Mbit/s-Leitung lädt also höchstens rund 12,5 MB/s. Das ist kein Betrug, nur eine andere Einheit.

Ausführlich: Was ist der Unterschied zwischen Mbit/s und MB/s? →

Das Betriebssystem startet als Erstes, wenn du ein Gerät einschaltest. Es kümmert sich um alles im Hintergrund: Speicher verteilen, Dateien ablegen, Bildschirm und Tastatur ansprechen, Programme starten und voneinander abschirmen.

💡 Ohne Betriebssystem wäre ein Computer ein teurer Briefbeschwerer. Programme brauchen es als Fundament.

Ausführlich: Was ist ein Betriebssystem? →

Bluetooth verbindet Geräte, die nah beieinander sind: Handy und Kopfhörer, Laptop und Maus, Auto und Smartphone. Anders als WLAN braucht es keinen Router dazwischen, die Geräte sprechen direkt miteinander.

💡 Der Name stammt vom Dänenkönig Harald Blauzahn, der im 10. Jahrhundert Stämme vereinte, so wie Bluetooth Geräte vereinen sollte.

Ausführlich: Was ist Bluetooth? →

Das Programm, mit dem du Webseiten ansiehst: Chrome, Firefox, Edge, Safari. Er holt die Dateien einer Seite vom Server und baut daraus das, was du siehst.

💡 Browser ≠ Suchmaschine. Chrome ist ein Browser, Google ist eine Suchmaschine, die man im Browser aufruft.

Ausführlich: Was ist ein Browser? →

Ein Zwischenspeicher. Der Browser merkt sich Bilder und Dateien von Webseiten, damit sie beim nächsten Besuch nicht neu geladen werden müssen. Das spart Zeit.

💡 Zeigt eine Seite noch die alte Version? Mit Strg + F5 lädt der Browser alles frisch.

Ausführlich: Was ist ein Cache? →

Kleine Notizzettel, die eine Webseite in deinem Browser ablegt, z. B. „ist eingeloggt“ oder „Warenkorb: 2 Artikel“. Ohne sie müsstest du dich bei jedem Klick neu anmelden.

Problematisch werden Cookies von Drittanbietern, die dich über viele Seiten hinweg verfolgen. Dafür gibt's die Cookie-Banner.

Ausführlich: Was sind Cookies? →

Dynamic Host Configuration Protocol. Kommt ein Gerät ins Netz, fragt es: „Wer bin ich hier?“ Der DHCP-Server (meist der Router) teilt ihm eine freie IP-Adresse zu, wie ein Kellner, der dir einen Tisch zuweist.

Dazu bekommt das Gerät gleich mit, wo der Ausgang ins Internet (Gateway) und das Telefonbuch (DNS) zu finden sind.

💡 Der „verschwundene“ Drucker? Er hat vom DHCP einen neuen Tisch bekommen. Lösung: im Router eine feste Adresse reservieren.

Ausführlich: Was ist DHCP? →

Domain Name System. Du tippst diecoderei.at, Computer brauchen aber Nummern (IP-Adressen). DNS schlägt nach, welche Nummer zum Namen gehört, wie ein Telefonbuch.

💡 Geht „das Internet nicht“, aber WhatsApp schon? Dann hakt oft genau dieses Nachschlagen.

Ausführlich: Was ist DNS? →

Der merkbare Name einer Webseite, z. B. diecoderei.at. Die Endung .at heißt Top-Level-Domain. Domains mietet man jährlich bei einem Anbieter.

💡 Domain und Webspace sind zwei Dinge: Die Domain ist die Adresse auf dem Briefkasten, der Webspace das Haus, in dem die Seite wohnt.

Ausführlich: Was ist eine Domain? →

Eine Firewall entscheidet anhand von Regeln, wer rein und raus darf. Unerwünschte Verbindungen von außen werden einfach abgewiesen.

Dein Router und Windows haben bereits eine eingebaut. Die sollte man einfach eingeschaltet lassen.

Ausführlich: Was ist eine Firewall? →

Das S steht für „sicher“: Die Verbindung zwischen dir und der Webseite ist verschlüsselt. Niemand dazwischen kann mitlesen.

💡 Wichtig: Das Schloss sagt nur, dass die Leitung sicher ist, nicht, dass die Seite seriös ist. Auch Phishing-Seiten haben ein Schloss.

Ausführlich: Was bedeutet HTTPS? →

Jedes Gerät im Netz braucht eine Adresse, damit Daten ankommen. IPv4 sieht so aus: 192.168.1.23, also vier Zahlen von 0 bis 255.

Das ergibt rund 4,3 Milliarden Adressen. 1981 klang das nach unendlich viel, heute sind sie längst vergeben.

💡 Adressen mit 192.168.… oder 10.… sind private Adressen und gelten nur in deinem Heimnetz.

Ausführlich: Was ist IPv4? →

Der Nachfolger von IPv4, weil die Adressen ausgingen. Eine IPv6-Adresse sieht so aus: 2001:db8::8a2e:370:7334.

Davon gibt es rund 340 Sextillionen, genug, um jedem Sandkorn der Erde ein paar Milliarden Adressen zu geben.

💡 Und IPv5? Gab's nur als Experiment (Internet Stream Protocol) und wurde nie breit eingesetzt. Deshalb springt die Zählung von 4 auf 6.

Ausführlich: Was ist IPv6? →

Hat nichts mit Apple zu tun. Die MAC-Adresse ist die Seriennummer der Netzwerkkarte, z. B. 3C:22:FB:9A:01:7E.

Die IP-Adresse ist die Wohnadresse, die sich beim Umzug ändert. Die MAC-Adresse ist eher der Name am Klingelschild, der bleibt.

Ausführlich: Was ist eine MAC-Adresse? →

Bei Open-Source-Software ist der Bauplan öffentlich: Jeder kann nachsehen, wie das Programm funktioniert, Fehler melden und Verbesserungen beitragen. Bekannte Beispiele sind Firefox, LibreOffice, der VLC-Player und Linux.

💡 Ein großer Teil des Internets läuft auf Open-Source-Software, oft auch dort, wo du es nicht vermutest.

Ausführlich: Was bedeutet Open Source? →

Wie lange ein Datenpaket hin und zurück braucht, gemessen in Millisekunden. Die Bandbreite ist die Breite der Straße, die Latenz die Fahrzeit.

💡 Für Videocalls und Online-Spiele zählt die Latenz oft mehr als die Bandbreite. Unter ~30 ms ist top, ab ~100 ms merkt man Verzögerung.

Ausführlich: Was ist Ping bzw. Latenz? →

Ist die IP-Adresse das Haus, dann ist der Port die Wohnungstür. Auf einem Server laufen viele Dienste gleichzeitig, und jeder hat seine eigene Tür.

Webseiten wohnen z. B. hinter Port 443, E-Mail-Versand hinter 587.

Ausführlich: Was ist ein Port? →

Das Modem übersetzt das Signal aus der Leitung (Kabel, DSL, Glasfaser) in Daten. Der Router verteilt diese Daten im Haus an die richtigen Geräte.

Meist stecken beide in einem Kasten, den der Provider liefert. Darum verschwimmen die Begriffe im Alltag.

Ausführlich: Was ist der Unterschied zwischen Router und Modem? →

Ein Computer, der rund um die Uhr etwas bereitstellt: Webseiten, E-Mails, Dateien. Er „serviert“, daher der Name.

„Server“ ist eine Rolle, kein besonderes Gerät. Auch ein alter Laptop im Keller kann Server sein.

Ausführlich: Was ist ein Server? →

Ein Byte reicht ungefähr für einen Buchstaben. Daraus wird: ein Foto vom Handy mit ein paar Megabyte, ein Spielfilm mit einigen Gigabyte, eine ganze Festplatte mit einem oder mehreren Terabyte.

💡 Faustregel: KB, MB, GB, TB. Jede Stufe ist rund tausendmal größer als die vorige.

Ausführlich: Was sind Byte, Megabyte, Gigabyte und Terabyte? →

Uniform Resource Locator. Die URL ist das, was in der Adresszeile steht, etwa https://diecoderei.at/begriff/dns/. Sie verrät, wie etwas geladen wird (Protokoll), wo es liegt (Domain) und welche Seite gemeint ist (Pfad).

💡 Wer URLs lesen kann, erkennt viele Phishing-Links auf einen Blick.

Ausführlich: Was ist eine URL? →

In einem Botnetz arbeiten tausende gekaperte Geräte heimlich für Kriminelle: Computer, aber auch Router, Überwachungskameras und andere Smart-Home-Geräte. Ihre Besitzer merken meist nichts davon.

💡 Besonders gefährdet sind Geräte mit Standardpasswort, die nie ein Update bekommen.

Ausführlich: Was ist ein Botnetz? →

Malware ist der Sammelbegriff für Schadsoftware: Viren, Trojaner, Spyware. Ransomware ist die fieseste Sorte: Sie verschlüsselt deine Dateien und verlangt Lösegeld.

💡 Der beste Schutz ist langweilig: Updates einspielen, nicht auf alles klicken und ein Backup, das nicht ständig angesteckt ist.

Ausführlich: Was ist Malware und Ransomware? →

Mit einem Passkey meldest du dich an, ohne ein Passwort einzutippen: Fingerabdruck auflegen, Gesicht zeigen oder Geräte-PIN eingeben, fertig. Es gibt nichts, das man stehlen, erraten oder auf einer falschen Seite eingeben könnte.

💡 Google, Apple, Microsoft, Amazon und viele andere bieten Passkeys bereits an. In den Kontoeinstellungen nach „Passkey“ suchen.

Ausführlich: Was ist ein Passkey? →

Länge schlägt Komplexität. Kaffee-Fahrrad-Sonnenschirm-42 ist stärker und leichter zu merken als P@ssw0rt!.

Noch wichtiger: Für jedes Konto ein eigenes. Merken muss man sie nicht, das macht ein Passwortmanager.

Ausführlich: Was ist ein sicheres Passwort? →

Phishing will dich unter Zeitdruck zu einem Klick bringen: „Konto gesperrt“, „Paket wartet“, „letzte Mahnung“.

  • Absenderadresse genau ansehen, nicht nur den Namen
  • Mit der Maus über den Link fahren: Wohin führt er wirklich?
  • Im Zweifel: selbst die Webseite aufrufen, nicht über den Link

Ausführlich: Wie erkenne ich Phishing? →

Angriffe auf den Menschen statt auf die Technik. Der falsche „Microsoft-Support“ am Telefon, der „Chef“, der per Mail eine dringende Überweisung will.

Die Masche: Autorität, Zeitdruck, Hilfsbereitschaft ausnutzen.

💡 Microsoft ruft nie unaufgefordert an. Und bei Geld immer über einen zweiten, bekannten Weg rückfragen.

Ausführlich: Was ist Social Engineering? →

Unerwünschte Massen-Mails. Der Name kommt von einem Monty-Python-Sketch, in dem das Dosenfleisch „Spam“ alles übertönt, so wie Spam dein Postfach.

💡 Bei offensichtlichem Spam nicht auf „Abmelden“ klicken. Das bestätigt nur, dass deine Adresse aktiv ist. Einfach als Spam markieren.

Ausführlich: Was ist Spam? →

Daten werden so umgerechnet, dass sie nur mit dem passenden Schlüssel lesbar sind. Für alle anderen ist es Zeichensalat.

Ende-zu-Ende heißt: Nur Absender und Empfänger können lesen, nicht einmal der Anbieter dazwischen (z. B. bei Signal oder WhatsApp).

💡 Laptop-Festplatte verschlüsseln (BitLocker bzw. Geräteverschlüsselung unter Windows, FileVault am Mac). Bei Diebstahl ist dann nur das Gerät weg, nicht deine Daten.

Ausführlich: Was ist Verschlüsselung? →

Ein VPN baut einen verschlüsselten Tunnel zwischen deinem Gerät und einem Server. Sinnvoll im offenen Hotel-WLAN oder für den Zugriff aufs Firmennetz.

Was es nicht ist: ein Rundum-Schutz vor Viren oder Tracking, auch wenn die Werbung das gern verspricht.

Ausführlich: Was ist ein VPN? →

Der Name sagt es: Der Hersteller hatte null Tage Zeit, die Lücke zu schließen, weil Angreifer sie schon nutzen. Gegen solche Lücken hilft vorübergehend kein Update, denn es gibt noch keines.

💡 Sobald das Update dann erscheint, zählt jede Stunde. Genau deshalb sind automatische Updates so wichtig.

Ausführlich: Was ist eine Zero-Day-Lücke? →

Zwei-Faktor-Authentifizierung heißt: Passwort plus etwas, das du besitzt, etwa ein Code am Handy.

Selbst wenn dein Passwort gestohlen wird, kommt ohne dein Handy niemand rein. Ein paar Sekunden Aufwand, enorm viel Schutz.

💡 Zuerst bei E-Mail und Online-Banking aktivieren. Über die E-Mail lässt sich fast alles andere zurücksetzen.

Ausführlich: Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)? →

Gratis-WLAN ist praktisch, aber du teilst das Netz mit Fremden, und du weißt nicht sicher, wer das Netz betreibt. Dank HTTPS sind die Inhalte der meisten Webseiten heute trotzdem verschlüsselt.

💡 Für Online-Banking unterwegs lieber den Handy-Hotspot oder die mobilen Daten nutzen.

Ausführlich: Wie sicher ist öffentliches WLAN? →

Jede Mobilfunkgeneration brachte etwas Neues: 2G das Telefonieren und SMS, 3G mobiles Internet, 4G (LTE) flüssiges Streaming. 5G ist schneller, reagiert mit weniger Verzögerung und verkraftet viel mehr Geräte auf engem Raum, etwa im Stadion.

💡 Ob du 5G nutzt, hängt von drei Dingen ab: Handy, Tarif und Netzabdeckung an deinem Ort.

Ausführlich: Was ist 5G? →

3 Kopien deiner Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 außer Haus (z. B. in der Cloud).

Klingt viel, ist aber nur: Original am Laptop, eine externe Festplatte, ein Cloud-Speicher.

💡 Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist nur eine Hoffnung. Einmal testen!

Ausführlich: Was ist die 3-2-1-Backup-Regel? →

Ganz ehrlich: der Computer von jemand anderem. Deine Fotos liegen nicht in einer Wolke, sondern in einem Rechenzentrum.

Das ist praktisch und meist sehr sicher. Gut zu wissen ist nur, wo dieses Rechenzentrum steht und wer Zugriff hat.

Ausführlich: Was ist die Cloud? →

Bei Glasfaser reisen Daten als Lichtimpulse durch haarfeine Fasern aus Glas. Das ist schneller und störungsfreier als Strom durch Kupferkabel. Vor allem der Upload ist bei Glasfaser oft genauso schnell wie der Download.

💡 Ob „Glasfaser“ draufsteht, heißt nicht, dass sie bis in die Wohnung geht. Auf das Kürzel FTTH achten.

Ausführlich: Was ist Glasfaser-Internet? →

Im Inkognito-Modus vergisst der Browser nach dem Schließen alles: besuchte Seiten, Cookies, Eingaben. Für andere Menschen am selben Gerät bleibt dein Surfen damit unsichtbar. Für das Internet aber nicht.

💡 Praktisch für Geschenkesuche am Familiencomputer oder um sich schnell mit einem zweiten Konto anzumelden.

Ausführlich: Ist der Inkognito-Modus wirklich anonym? →

Programme sammeln mit der Zeit „Unordnung“ im Arbeitsspeicher an: hängende Prozesse, volle Zwischenspeicher, verlorene Verbindungen.

Ein Neustart räumt alles auf einmal auf. Darum ist es kein Witz, sondern wirklich der erste Schritt.

💡 „Herunterfahren“ ist unter Windows oft kein echter Neustart. Wirklich „Neu starten“ wählen.

Ausführlich: Warum hilft ein Neustart so oft? →

Ein QR-Code ist ein Strichcode in zwei Dimensionen: Statt Strichen speichert ein Muster aus Quadraten Text, meist einen Link. Die Handykamera erkennt ihn und bietet an, den Link zu öffnen.

💡 Erfunden wurde der QR-Code 1994 in Japan, um Autoteile in der Fabrik schneller zu erfassen.

Ausführlich: Was ist ein QR-Code? →

Im Smart Home reden Geräte miteinander: Die Heizung dreht runter, wenn das Fenster offen ist, das Licht geht beim Heimkommen an, die Steckdose schaltet den Ventilator nach Zeitplan. Gesteuert wird per App, Sprachassistent oder Automatik.

💡 Klein anfangen lohnt sich: Eine smarte Steckdose oder ein Heizkörperthermostat zeigt schnell, ob einem das liegt.

Ausführlich: Was ist ein Smart Home? →

Die meisten Updates bringen keine neuen Funktionen, sondern stopfen Sicherheitslücken. Sobald ein Update erscheint, ist die Lücke öffentlich bekannt, auch Angreifern.

💡 Automatische Updates einschalten und das Thema ist erledigt.

Ausführlich: Warum sind Updates wichtig? →

Funk mag keine Betonwände, Fußbodenheizungen und Aquarien. Und in Wohnhäusern funken oft zwanzig Nachbar-Router auf denselben Kanälen.

  • Router frei und erhöht aufstellen, nicht im Kasten
  • Für große Wohnungen: Mesh-System statt Repeater
  • Mit Kabel testen: Ist es dann schnell, ist's das WLAN

Ausführlich: Warum ist mein WLAN langsam? →

Lithium-Ionen-Akkus mögen es mittig und kühl. Dauerhaft 100 Prozent, komplettes Leerlaufen und vor allem Hitze lassen sie schneller altern. Mit ein paar Gewohnheiten hält ein Akku spürbar länger.

💡 Viele Handys und Laptops haben eine Funktion wie „optimiertes Laden“ oder ein Ladelimit. Einschalten lohnt sich.

Ausführlich: Wie schone ich den Akku von Handy und Laptop? →

Ein Bildschirm besteht aus winzigen Leuchtpunkten, den Pixeln. Je mehr davon, desto feiner das Bild. Full HD hat rund 2 Millionen Pixel, 4K bereits über 8 Millionen.

💡 Ob man 4K sieht, hängt stark von Bildschirmgröße und Sitzabstand ab.

Ausführlich: Was bedeuten HD, Full HD und 4K? →

Der Prozessor rechnet alles, was der Computer tut. Moderne CPUs haben mehrere Kerne, wie mehrere Köche in einer Küche, die parallel arbeiten.

Mehr Kerne helfen aber nur, wenn das Rezept sich aufteilen lässt. Für E-Mail und Browser reicht fast jede aktuelle CPU.

Ausführlich: Was ist eine CPU? →

Die CPU ist ein Allrounder mit wenigen, sehr klugen Kernen. Die GPU hat tausende kleine Kerne, die alle gleichzeitig rechnen. Perfekt für Bilder, bei denen Millionen Pixel parallel berechnet werden müssen.

💡 Genau diese Parallelität macht GPUs heute auch zum Herzstück beim Training von KI.

Ausführlich: Was ist eine GPU (Grafikkarte)? →

Network Attached Storage: ein kleiner Computer mit Festplatten, der im Heimnetz steht. Alle Geräte im Haus können darauf Fotos und Dateien ablegen, wie eine eigene Cloud.

💡 Ein NAS ist kein Backup, solange dort die einzige Kopie liegt. Auch das NAS braucht eine Sicherung.

Ausführlich: Was ist ein NAS? →

Der Arbeitsspeicher ist dein Schreibtisch, die Festplatte der Aktenschrank. Je größer der Tisch, desto mehr kannst du gleichzeitig offen haben, ohne ständig umzuräumen.

Beim Ausschalten wird der Tisch komplett leergeräumt. Darum hilft auch ein Neustart so oft.

💡 Für normales Arbeiten sind heute 16 GB angenehm, 8 GB das Minimum.

Ausführlich: Was ist RAM (Arbeitsspeicher)? →

Eine HDD hat sich drehende Scheiben und einen Lesekopf, fast wie ein Plattenspieler. Eine SSD speichert auf Chips, ohne bewegliche Teile.

Ergebnis: SSDs sind um ein Vielfaches schneller, leise und stoßfester.

💡 Ein älterer PC mit HDD? Eine SSD nachrüsten ist meist die günstigste und spürbarste Beschleunigung überhaupt.

Ausführlich: Was ist der Unterschied zwischen SSD und HDD? →

USB-C beschreibt die Form des Steckers: klein, oval, beidseitig einsteckbar. In der EU ist er seit Ende 2024 Pflicht für viele neue Geräte wie Handys und Tablets.

Aber: Was durch das Kabel geht (Ladeleistung, Datentempo, Bildschirmsignal), hängt vom Kabel und vom Gerät ab.

💡 Handy lädt plötzlich langsam? Oft liegt es am Kabel. Gleich aussehende Kabel können sehr Unterschiedliches leisten.

Ausführlich: Was ist USB-C? →

Mit KI gefälschte Bilder, Videos oder Stimmen, die täuschend echt wirken. Betrüger nutzen das z. B. für den Enkeltrick mit geklonter Stimme.

💡 Ein Familien-Codewort vereinbaren. Und bei jeder Geldbitte: auflegen und unter der bekannten Nummer zurückrufen.

Ausführlich: Was ist ein Deepfake? →

Eine KI erfindet manchmal Fakten, Zahlen oder Quellen, und zwar genauso überzeugend formuliert wie richtige Antworten. Sie berechnet, was plausibel klingt, statt nachzuschlagen.

💡 Für Ideen und Entwürfe ist KI super. Wichtige Fakten, Gesetze und Zahlen aber immer gegenprüfen.

Ausführlich: Was bedeutet es, wenn eine KI halluziniert? →

Ein Chatbot beantwortet eine Frage. Ein KI-Agent arbeitet eine Aufgabe ab: Er sucht Informationen, vergleicht sie, füllt Tabellen, schreibt Code, testet ihn und korrigiert sich, Schritt für Schritt, bis das Ziel erreicht ist.

💡 Hinter den meisten Agenten steckt ein Sprachmodell, das zusätzlich Zugriff auf Werkzeuge bekommt.

Ausführlich: Was ist ein KI-Agent? →

Sammelbegriff für Programme, die aus Beispielen lernen, statt starren Regeln zu folgen. Statt „Wenn Betreff ‚Gewinn‘ enthält, dann Spam“ lernt der Filter aus Millionen Mails, wie Spam aussieht.

KI steckt längst im Alltag: Gesichtsentsperrung, Übersetzer, Navi-Stauprognose, Fotofilter.

Ausführlich: Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? →

Large Language Model, die Technik hinter Chatbots wie ChatGPT, Claude oder Gemini. Es wurde mit riesigen Textmengen trainiert und erzeugt Antworten Wort für Wort, indem es berechnet, was am besten passt.

Das klingt simpel, ergibt aber erstaunlich gute Texte. Es bedeutet aber auch: Ein LLM weiß nichts im menschlichen Sinn, es formuliert.

Ausführlich: Was ist ein LLM? →

Klassische Programme folgen Regeln, die ein Mensch geschrieben hat. Beim Machine Learning findet das Programm die Regeln selbst, indem es aus vielen Beispielen lernt. Fast alles, was heute als KI bezeichnet wird, basiert darauf.

💡 Deep Learning ist eine Form von Machine Learning mit sehr großen, vielschichtigen neuronalen Netzen. Damit funktionieren Bilderkennung und Sprachmodelle.

Ausführlich: Was ist Machine Learning? →

Der Text, den du einer KI schreibst. Je klarer der Prompt, desto besser die Antwort: Was soll rauskommen, für wen, in welcher Form?

💡 Statt „Erklär mir DHCP“ lieber: „Erklär mir DHCP in drei Sätzen für jemanden ohne Technikwissen, mit einem Vergleich aus dem Restaurant.“

Ausführlich: Was ist ein Prompt? →

// 02 · IT-Alltag

Wo dir die Begriffe begegnen.

Ein ganz normaler Tag mit Technik. Kommt dir bekannt vor?

  1. Der Drucker ist „offline“.

    Gestern ging er noch. Meist hat er nur eine neue IP-Adresse bekommen und der PC sucht ihn an der alten Stelle.

    → DHCP
  2. „Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden.“

    Eine SMS mit Link. Klassisches Phishing: Druck aufbauen, damit man nicht nachdenkt. Nicht klicken, löschen.

    → Phishing
  3. Passwort vergessen. Schon wieder.

    Kein Wunder bei 80 Konten. Ein Passwortmanager merkt sich alle und du nur noch ein einziges.

    → Passwort
  4. „Update verfügbar“. Später …

    Updates schließen Sicherheitslücken, die oft schon öffentlich bekannt sind. Später heißt hier: offen für Angreifer.

    → Updates
  5. Das Videocall-Bild friert ein.

    Oft liegt's nicht am Internet, sondern am WLAN: dicke Wände, ein voller Funkkanal oder der Router steht im Kasten.

    → WLAN
  6. Laptop runtergefallen.

    Der Moment, in dem sich zeigt, ob es ein Backup gibt. Die gute Nachricht: Man kann es heute noch einrichten.

    → Backup

// 03 · Fakten

Die Coderei in Zahlen.

Mit einem Augenzwinkern.

0 Begriffe erklärt, Tendenz steigend
0 Wörter Fachchinesisch
340 Sext. IPv6-Adressen, ungefähr
0 „Schon neu gestartet?“ pro Tag
Porträt von Christian Diethart

// 04 · Wer erklärt hier?

Servus, ich bin Christian.

Server-Spezialist und Designer aus Graz

Ich bin in Graz geboren und habe in Coimbra in Portugal studiert. Heute sorge ich dafür, dass Anwendungen auf Servern zuverlässig laufen, von der Wiege bis zur Bahre. Nebenbei bringe ich mehr Farbe ins Leben und gebe den Menschen mit, was sie am meisten brauchen: Good Vibrations :-)

Bei meiner Arbeit merke ich jeden Tag: Die Technik ist selten das Problem, die Begriffe sind es. Wer nicht weiß, was DNS, ein Backup oder 2FA ist, fühlt sich schnell abgehängt. Darum gibt es die Coderei: IT ohne Fachchinesisch, mit Vergleichen aus dem echten Leben und einer Portion Good Vibes.

// 05 · Kontakt

Ein Begriff fehlt?

Schreib mir, welches IT-Wort dich schon lange verwirrt. Vielleicht ist es die nächste Erklärung im Lexikon.

office@geniusart.eu

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