Die 3-2-1-Backup-Regel

3 Kopien deiner Daten, auf 2 verschiedenen Medien, davon 1 außer Haus (z. B. in der Cloud).

Klingt viel, ist aber nur: Original am Laptop, eine externe Festplatte, ein Cloud-Speicher.

💡 Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist nur eine Hoffnung. Einmal testen!

Was ein gutes Backup ausmacht

Ein Backup sollte drei Dinge erfüllen: Es läuft automatisch, weil man es sonst vergisst. Es liegt getrennt vom Original, damit ein Defekt oder Ransomware nicht beides erwischt. Und es ist getestet, man hat also mindestens einmal eine Datei erfolgreich zurückgeholt.

Unter Windows hilft der Dateiversionsverlauf, am Mac Time Machine, für Handys die automatische Cloud-Sicherung.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Familienfotos nur am Handy sind wie ein einziges Fotoalbum im Haus. Bei Feuer ist alles weg. Ein Backup ist das zweite Album bei den Großeltern.

Häufiger Irrtum

„Meine Daten sind in der Cloud, das ist mein Backup.“ Viele Cloud-Dienste synchronisieren nur. Löschst du eine Datei oder verschlüsselt ein Trojaner sie, ist sie auch in der Cloud weg oder kaputt. Ein echtes Backup hat ältere Versionen.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich sichern?

So oft, wie du Datenverlust ertragen kannst. Für die meisten ist eine automatische tägliche Sicherung ideal, für wichtige Arbeitsdaten öfter.

Reicht ein USB-Stick als Backup?

Für einzelne Dateien kurzfristig ja. USB-Sticks gehen aber leicht verloren oder kaputt. Für die Dauer sind eine externe Festplatte plus Cloud-Speicher besser.