NAS: die Heim-Cloud
Network Attached Storage: ein kleiner Computer mit Festplatten, der im Heimnetz steht. Alle Geräte im Haus können darauf Fotos und Dateien ablegen, wie eine eigene Cloud.
💡 Ein NAS ist kein Backup, solange dort die einzige Kopie liegt. Auch das NAS braucht eine Sicherung.
Was ein NAS alles kann
Ein NAS ist ein kleiner, stromsparender Computer mit einer oder mehreren Festplatten, der rund um die Uhr im Heimnetz läuft. Neben der Dateiablage kann es automatisch Backups aller Computer übernehmen, Handyfotos sichern, Filme an den Fernseher streamen oder von unterwegs erreichbar sein.
Viele NAS-Systeme spiegeln die Daten auf zwei Festplatten (RAID). Fällt eine aus, sind die Daten noch auf der anderen.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Statt dass jedes Familienmitglied seine Fotos auf dem eigenen Handy hat, gibt es ein gemeinsames Familienarchiv im Wohnzimmerschrank, auf das alle zugreifen können.
Häufiger Irrtum
„Mit RAID brauche ich kein Backup mehr.“ RAID schützt vor einer kaputten Festplatte, nicht aber vor versehentlichem Löschen, Ransomware, Diebstahl oder einem Brand. Dafür braucht es eine zusätzliche Kopie außer Haus.
Häufige Fragen
NAS oder Cloud: Was ist besser?
Ein NAS kostet einmalig, die Daten bleiben bei dir, und es gibt keine Monatsgebühr. Die Cloud ist bequemer und von Haus aus extern gelagert. Viele kombinieren beides.
Ist ein NAS kompliziert einzurichten?
Bei den bekannten Herstellern führen Assistenten durch die Einrichtung. Wichtig: Updates aktiv halten und den Fernzugriff nur nutzen, wenn er sicher eingerichtet ist.