5G: die fünfte Mobilfunkgeneration

Jede Mobilfunkgeneration brachte etwas Neues: 2G das Telefonieren und SMS, 3G mobiles Internet, 4G (LTE) flüssiges Streaming. 5G ist schneller, reagiert mit weniger Verzögerung und verkraftet viel mehr Geräte auf engem Raum, etwa im Stadion.

💡 Ob du 5G nutzt, hängt von drei Dingen ab: Handy, Tarif und Netzabdeckung an deinem Ort.

Was 5G anders macht

5G nutzt zusätzliche Frequenzbereiche und modernere Übertragungstechnik. Dadurch steigen die möglichen Datenraten, und die Latenz sinkt. Wichtig ist auch die Kapazität: In einer vollen Innenstadt oder bei einem Konzert bricht das Netz weniger leicht ein.

Langfristig soll 5G auch Anwendungen wie vernetzte Fabriken oder Verkehrssteuerung ermöglichen, bei denen viele Geräte zuverlässig und ohne Verzögerung kommunizieren müssen.

Ein Beispiel aus dem Alltag

4G ist eine gute Bundesstraße. 5G ist dieselbe Strecke mit mehr Spuren und besserem Belag. Bei wenig Verkehr fährst du auf beiden gut, im Stoßverkehr merkst du den Unterschied deutlich.

Häufiger Irrtum

„5G ist gesundheitsgefährlich.“ Mobilfunk unterliegt strengen Grenzwerten. Nach heutigem Wissensstand gibt es keine Belege für Gesundheitsschäden unterhalb dieser Grenzwerte, auch nicht bei 5G.

Häufige Fragen

Brauche ich ein neues Handy für 5G?

Ja, das Handy muss 5G unterstützen. Die meisten Smartphones der letzten Jahre können das. Zusätzlich muss der Tarif 5G enthalten.

Kann 5G den Internetanschluss zu Hause ersetzen?

Teilweise. Wo kein schnelles Festnetz liegt, ist ein 5G-Router eine gute Alternative. Glasfaser bleibt aber stabiler und weniger abhängig davon, wie viele Leute gerade in der Funkzelle surfen.