2FA: der zweite Schlüssel
Zwei-Faktor-Authentifizierung heißt: Passwort plus etwas, das du besitzt, etwa ein Code am Handy.
Selbst wenn dein Passwort gestohlen wird, kommt ohne dein Handy niemand rein. Ein paar Sekunden Aufwand, enorm viel Schutz.
💡 Zuerst bei E-Mail und Online-Banking aktivieren. Über die E-Mail lässt sich fast alles andere zurücksetzen.
Welche Arten von zweitem Faktor es gibt
- Code per App: Eine Authenticator-App erzeugt alle 30 Sekunden einen neuen sechsstelligen Code.
- Bestätigung am Handy: Eine Banking- oder Login-App fragt „Bist du das?“.
- SMS-Code: besser als nichts, aber die schwächste Variante.
- Sicherheitsschlüssel oder Passkey: am sichersten, weil er nur mit der echten Webseite funktioniert.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Beim Bankomaten brauchst du Karte und PIN. Wer nur die PIN kennt, kommt nicht an dein Geld, und wer nur die Karte findet, auch nicht. 2FA überträgt dieses Prinzip auf deine Online-Konten.
Häufiger Irrtum
„2FA ist umständlich.“ Bei den meisten Diensten fragt die zweite Stufe nur auf neuen Geräten nach. Im Alltag merkst du kaum etwas davon.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn ich mein Handy verliere?
Beim Einrichten von 2FA bekommst du meist Wiederherstellungscodes. Drucke sie aus oder speichere sie im Passwortmanager. Damit kommst du auch ohne Handy wieder in dein Konto.
Bei welchen Konten ist 2FA am wichtigsten?
E-Mail, Online-Banking, Passwortmanager, Apple- oder Google-Konto und soziale Netzwerke. Über das E-Mail-Konto lässt sich fast alles andere zurücksetzen.