Phishing erkennen
Phishing will dich unter Zeitdruck zu einem Klick bringen: „Konto gesperrt“, „Paket wartet“, „letzte Mahnung“.
- Absenderadresse genau ansehen, nicht nur den Namen
- Mit der Maus über den Link fahren: Wohin führt er wirklich?
- Im Zweifel: selbst die Webseite aufrufen, nicht über den Link
Wie eine Phishing-Masche funktioniert
Die Nachricht sieht aus wie von deiner Bank, der Post oder einem Onlineshop. Ein Link führt auf eine täuschend echte Seite, auf der du dich „anmelden“ oder eine kleine Gebühr zahlen sollst. Was du dort eingibst, landet direkt bei den Betrügern.
Phishing kommt per E-Mail, SMS (Smishing), Messenger oder Telefon. Die Masche ist immer dieselbe: Druck erzeugen, damit du nicht in Ruhe nachdenkst.
Ein Beispiel aus dem Alltag
„Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden. Bitte bestätigen Sie die Adresse und zahlen Sie 1,99 Euro.“ Der Betrag ist klein, damit du nicht zögerst. Abgesehen haben es die Betrüger aber auf deine Kartendaten.
Häufiger Irrtum
„Auf so etwas falle ich nicht rein.“ Gute Phishing-Mails sind fehlerfrei, kennen deinen Namen und kommen genau dann, wenn du tatsächlich ein Paket erwartest. Es trifft nicht die Dummen, sondern die Gestressten.
Häufige Fragen
Was tun, wenn ich schon auf einen Link geklickt habe?
Nur geklickt, aber nichts eingegeben: meist kein Schaden, Seite schließen. Daten eingegeben: sofort das Passwort ändern, bei Bankdaten die Bank anrufen und die Karte sperren lassen.
Wo melde ich Phishing in Österreich?
Die Watchlist Internet sammelt aktuelle Betrugsfälle und nimmt Meldungen entgegen. Bei finanziellem Schaden gehört der Fall zur Polizei.