Social Engineering
Angriffe auf den Menschen statt auf die Technik. Der falsche „Microsoft-Support“ am Telefon, der „Chef“, der per Mail eine dringende Überweisung will.
Die Masche: Autorität, Zeitdruck, Hilfsbereitschaft ausnutzen.
💡 Microsoft ruft nie unaufgefordert an. Und bei Geld immer über einen zweiten, bekannten Weg rückfragen.
Mit welchen Tricks Angreifer arbeiten
- Autorität: „Hier ist der Microsoft-Support“ oder „Hier spricht die Polizei“.
- Zeitdruck: „Ihr Konto wird in einer Stunde gesperrt.“
- Hilfsbereitschaft: „Kannst du mir schnell das Passwort fürs WLAN sagen? Ich bin neu hier.“
- Angst und Gier: Mahnungen, Gewinnspiele, angebliche Erbschaften.
Bei Firmen ist der „CEO-Fraud“ bekannt: Eine gefälschte Mail vom Chef verlangt eine dringende, vertrauliche Überweisung.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Der Enkeltrick ist Social Engineering in Reinform: keine Technik, nur eine gute Geschichte, Zeitdruck und der Wunsch, zu helfen.
Häufiger Irrtum
„Hacker knacken Systeme.“ Meistens werden Menschen dazu gebracht, die Tür selbst zu öffnen. Das ist für Angreifer viel einfacher als jede Sicherheitslücke.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich einen falschen Support-Anruf?
Seriöse Firmen wie Microsoft rufen nicht unaufgefordert an, um Probleme auf deinem Computer zu beheben. Wer Fernzugriff oder Gutscheinkarten verlangt, ist ein Betrüger. Einfach auflegen.
Was ist die beste Gegenmaßnahme?
Ein zweiter Kanal: Bei ungewöhnlichen Bitten immer über eine bekannte Nummer oder persönlich nachfragen, nie über die Kontaktdaten aus der Nachricht selbst.