Spam

Unerwünschte Massen-Mails. Der Name kommt von einem Monty-Python-Sketch, in dem das Dosenfleisch „Spam“ alles übertönt, so wie Spam dein Postfach.

💡 Bei offensichtlichem Spam nicht auf „Abmelden“ klicken. Das bestätigt nur, dass deine Adresse aktiv ist. Einfach als Spam markieren.

Wie Spam-Filter arbeiten

Mailanbieter prüfen jede eingehende Nachricht: Ist der Absender bekannt für Massenversand? Stimmen die technischen Absenderangaben? Enthält die Mail typische Spam-Muster? Daraus berechnet der Filter eine Wahrscheinlichkeit und sortiert die Mail notfalls in den Spam-Ordner. Moderne Filter lernen dabei auch aus dem, was Nutzer als Spam markieren.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Wie Werbeprospekte im Postkasten, nur dass sie fast nichts kosten und deshalb millionenfach verschickt werden. Lohnend wird das schon, wenn nur einer von hunderttausend Empfängern reagiert.

Häufiger Irrtum

„Spam ist nur lästig, nicht gefährlich.“ Ein Teil des Spams ist harmlose Werbung. Ein anderer Teil enthält Phishing-Links oder Schadsoftware im Anhang.

Häufige Fragen

Woher haben Spammer meine Adresse?

Aus Datenlecks gehackter Dienste, aus öffentlich sichtbaren Adressen auf Webseiten oder durch schlichtes Ausprobieren gängiger Namen.

Hilft eine zweite E-Mail-Adresse?

Ja. Eine Adresse für Shops, Newsletter und Gewinnspiele, eine andere für Bank, Behörden und Freunde. So bleibt das wichtige Postfach sauber.