Ein gutes Passwort
Länge schlägt Komplexität. Kaffee-Fahrrad-Sonnenschirm-42 ist stärker und leichter zu merken als P@ssw0rt!.
Noch wichtiger: Für jedes Konto ein eigenes. Merken muss man sie nicht, das macht ein Passwortmanager.
Warum Länge so viel bringt
Angreifer probieren Passwörter automatisiert durch, Milliarden pro Sekunde. Jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht die Zahl der Möglichkeiten. Ein Satz aus vier zufälligen Wörtern ist deshalb stärker als ein kurzes Passwort voller Sonderzeichen und dabei leichter zu merken.
Das größere Risiko ist aber die Wiederverwendung: Wird ein Dienst gehackt, probieren Angreifer die erbeuteten Zugangsdaten sofort bei anderen Diensten aus.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Ein Passwort für alles ist wie ein Schlüssel für Wohnung, Auto, Büro und Postkasten. Verlierst du ihn einmal, steht alles offen. Ein Passwortmanager ist der Schlüsselkasten, und du brauchst nur noch den einen Schlüssel dafür.
Häufiger Irrtum
„Passwörter regelmäßig ändern ist das Wichtigste.“ Ständiges Ändern führt oft zu schwächeren Passwörtern wie „Sommer2025!“. Ändern solltest du ein Passwort, wenn es bekannt geworden sein könnte.
Häufige Fragen
Ist es sicher, alle Passwörter in einem Passwortmanager zu speichern?
Ja, wenn das Hauptpasswort stark ist und zusätzlich 2FA aktiv ist. Die Daten werden verschlüsselt gespeichert. Das Risiko ist deutlich kleiner als bei wiederverwendeten Passwörtern.
Woher weiß ich, ob mein Passwort geleakt wurde?
Viele Passwortmanager und Browser warnen automatisch, wenn ein gespeichertes Passwort in bekannten Datenlecks auftaucht.