Künstliche Intelligenz (KI)

Sammelbegriff für Programme, die aus Beispielen lernen, statt starren Regeln zu folgen. Statt „Wenn Betreff ‚Gewinn‘ enthält, dann Spam“ lernt der Filter aus Millionen Mails, wie Spam aussieht.

KI steckt längst im Alltag: Gesichtsentsperrung, Übersetzer, Navi-Stauprognose, Fotofilter.

Wie eine KI lernt

Statt jede Regel von Hand zu programmieren, bekommt das System sehr viele Beispiele, etwa Millionen Fotos mit der Beschriftung „Katze“ oder „keine Katze“. Dabei passt es Millionen interner Stellschrauben so lange an, bis die Antworten meist stimmen. Dieser Vorgang heißt Training, das Verfahren dahinter Machine Learning.

Das Ergebnis ist ein Modell, das auch neue, nie gesehene Fotos einordnen kann.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Ein Kind lernt „Hund“ nicht durch eine Definition, sondern weil es viele Hunde sieht und jemand sagt: „Schau, ein Hund.“ Irgendwann erkennt es auch Rassen, die es noch nie gesehen hat. KI lernt ähnlich, nur mit viel mehr Beispielen.

Häufiger Irrtum

„KI denkt wie ein Mensch.“ Heutige KI erkennt Muster in Daten, sehr gut und sehr schnell. Ein Verständnis der Welt, Absichten oder Gefühle hat sie nicht.

Häufige Fragen

Wo begegnet mir KI im Alltag?

Bei der Gesichtsentsperrung am Handy, in Spamfiltern, Übersetzern, Navigations-Apps, Streaming-Empfehlungen und natürlich in Chatbots wie ChatGPT oder Claude.

Nimmt mir KI meinen Job weg?

KI verändert viele Berufe, vor allem Routineaufgaben. Häufiger als ganze Jobs ersetzt sie einzelne Tätigkeiten. Wer lernt, KI sinnvoll einzusetzen, hat einen Vorteil.