Prompt: die Anweisung
Der Text, den du einer KI schreibst. Je klarer der Prompt, desto besser die Antwort: Was soll rauskommen, für wen, in welcher Form?
💡 Statt „Erklär mir DHCP“ lieber: „Erklär mir DHCP in drei Sätzen für jemanden ohne Technikwissen, mit einem Vergleich aus dem Restaurant.“
Was einen guten Prompt ausmacht
- Ziel: Was soll am Ende herauskommen, eine Mail, eine Liste, eine Erklärung?
- Kontext: Für wen ist es, und was ist schon bekannt?
- Form: Länge, Tonfall, Aufbau, etwa „drei Stichpunkte, per du“.
- Beispiele: Ein Muster zeigt der KI oft besser als jede Beschreibung, was du willst.
Und: Die erste Antwort muss nicht die letzte sein. Nachfragen und Korrigieren gehört dazu.
Ein Beispiel aus dem Alltag
„Mach mir was zu essen“ führt zu irgendeinem Gericht. „Etwas Vegetarisches, schnell, mit dem, was im Kühlschrank ist, für zwei Personen“ führt zu dem, was du willst. Bei einer KI ist es genauso.
Häufiger Irrtum
„Man braucht geheime Zauberformeln.“ Die wirkungsvollsten Prompts sind einfach klar formuliert, so wie eine gute Anweisung an einen Menschen, der neu im Thema ist.
Häufige Fragen
Muss ich höflich zur KI sein?
Nötig ist es nicht, schadet aber auch nicht. Wichtiger ist, klar zu sagen, was du willst.
Wie lang darf ein Prompt sein?
So lang wie nötig. Bei komplexen Aufgaben helfen ausführliche Hintergrundinfos sogar. Wichtig ist nur, dass die eigentliche Aufgabe klar erkennbar bleibt.