Server: der Dauerläufer
Ein Computer, der rund um die Uhr etwas bereitstellt: Webseiten, E-Mails, Dateien. Er „serviert“, daher der Name.
„Server“ ist eine Rolle, kein besonderes Gerät. Auch ein alter Laptop im Keller kann Server sein.
Was einen Server ausmacht
Ein Server wartet auf Anfragen und beantwortet sie: Der Webserver liefert Seiten, der Mailserver nimmt Nachrichten an, der Dateiserver stellt Dokumente bereit. Die Geräte, die fragen, heißen Clients, zum Beispiel dein Browser.
Große Server stehen in Rechenzentren mit Notstrom, Kühlung und schneller Anbindung, damit sie rund um die Uhr erreichbar sind.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Im Restaurant bist du der Gast, also der Client, und der Kellner ist der Server: Du bestellst, er bringt. Weil viele Gäste gleichzeitig bestellen, braucht ein großes Restaurant mehrere Kellner. Große Webseiten verteilen ihre Besucher deshalb auf viele Server.
Häufiger Irrtum
„Ein Server ist immer ein teurer Spezialcomputer.“ Oft ja, muss aber nicht sein. Entscheidend ist die Aufgabe. Viele Webseiten laufen heute auf virtuellen Servern, die sich einen echten Rechner teilen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Server und Hosting?
Hosting ist die Dienstleistung: Ein Anbieter stellt Platz auf seinen Servern bereit. Der Server ist die Maschine, auf der deine Webseite dann läuft.
Kann ich zu Hause einen eigenen Server betreiben?
Ja, etwa als NAS für Fotos oder für Smart-Home-Dienste. Für öffentliche Webseiten ist ein Hoster meist sicherer und zuverlässiger.