Domain: der Name im Netz
Der merkbare Name einer Webseite, z. B. diecoderei.at. Die Endung .at heißt Top-Level-Domain. Domains mietet man jährlich bei einem Anbieter.
💡 Domain und Webspace sind zwei Dinge: Die Domain ist die Adresse auf dem Briefkasten, der Webspace das Haus, in dem die Seite wohnt.
Wie eine Domain aufgebaut ist
Von rechts nach links gelesen: .at ist die Top-Level-Domain, diecoderei der eigentliche Name, den man registriert. Davor können Subdomains stehen, etwa www. oder shop..
Für .at-Domains ist die österreichische Registrierungsstelle nic.at zuständig. Die Anmeldung läuft meist über einen Hoster oder Domain-Anbieter.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Die Domain ist wie ein Firmenname im Telefonbuch. Ziehst du mit deiner Webseite zu einem anderen Hoster um, bleibt der Name gleich, nur die Nummer dahinter ändert sich. Dafür sorgt DNS.
Häufiger Irrtum
„Wer eine Domain kauft, besitzt sie für immer.“ Domains werden gemietet, meist jährlich. Wer die Verlängerung verpasst, riskiert, dass jemand anderer den Namen übernimmt.
Häufige Fragen
.at, .com oder .eu: Welche Endung ist die richtige?
Für ein österreichisches Publikum wirkt .at vertraut und regional, .com passt für internationale Angebote. Viele sichern sich mehrere Endungen und leiten sie auf eine Hauptadresse um.
Braucht man heute noch „www.“?
Nein, ob mit oder ohne ist Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass eine Variante auf die andere weiterleitet.