Was ist ein Port?

Ist die IP-Adresse das Haus, dann ist der Port die Wohnungstür. Auf einem Server laufen viele Dienste gleichzeitig, und jeder hat seine eigene Tür.

Webseiten wohnen z. B. hinter Port 443, E-Mail-Versand hinter 587.

Wie Ports funktionieren

Jede Verbindung im Internet hat nicht nur eine Ziel-IP-Adresse, sondern auch eine Portnummer zwischen 0 und 65535. So weiß der Server, ob eine Anfrage an den Webserver, den Mailserver oder einen anderen Dienst gehen soll.

Für bekannte Dienste gibt es feste Nummern: 80 für unverschlüsselte Webseiten, 443 für HTTPS, 587 für den Mailversand.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Ein Bürohaus hat eine Adresse, aber Dutzende Firmen. Auf dem Brief steht deshalb auch die Türnummer. Der Port ist diese Türnummer.

Häufiger Irrtum

„Offene Ports sind gefährlich.“ Ein offener Port ist nur so gefährlich wie der Dienst dahinter. Problematisch wird es, wenn ein Dienst unnötig von außen erreichbar oder veraltet ist.

Häufige Fragen

Was ist eine Portweiterleitung?

Eine Regel im Router, die Anfragen aus dem Internet an einen bestimmten Port an ein Gerät im Heimnetz weiterreicht, etwa für eine Kamera oder einen Spieleserver. Nur einrichten, wenn man genau weiß, was man freigibt.

Muss ich mich als normaler Nutzer um Ports kümmern?

Meist nicht. Router und Programme regeln das selbst. Interessant wird es erst, wenn du einen Dienst von außen erreichbar machen willst.