Verschlüsselung
Daten werden so umgerechnet, dass sie nur mit dem passenden Schlüssel lesbar sind. Für alle anderen ist es Zeichensalat.
Ende-zu-Ende heißt: Nur Absender und Empfänger können lesen, nicht einmal der Anbieter dazwischen (z. B. bei Signal oder WhatsApp).
💡 Laptop-Festplatte verschlüsseln (BitLocker bzw. Geräteverschlüsselung unter Windows, FileVault am Mac). Bei Diebstahl ist dann nur das Gerät weg, nicht deine Daten.
Wie Verschlüsselung funktioniert
Ein mathematisches Verfahren verwandelt lesbare Daten mithilfe eines Schlüssels in Zeichensalat. Nur wer den passenden Schlüssel hat, kann den Vorgang umkehren. Heutige Verfahren sind so stark, dass selbst Supercomputer ohne Schlüssel praktisch chancenlos sind.
Man unterscheidet zwei Fälle: Daten unterwegs, etwa bei HTTPS oder Messengern, und Daten im Ruhezustand, etwa auf der Festplatte deines Laptops.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Ein Tresor: Jeder kann ihn sehen und sogar wegtragen, aber ohne Kombination bleibt der Inhalt verschlossen. Ein gestohlener verschlüsselter Laptop ist ein Tresor ohne Kombination.
Häufiger Irrtum
„Ich habe nichts zu verbergen, also brauche ich keine Verschlüsselung.“ Verschlüsselung schützt nicht Geheimnisse, sondern Alltägliches: Bankdaten, Fotos, Gesundheitsinfos, Passwörter. Ohne sie wäre jedes öffentliche WLAN ein offenes Buch.
Häufige Fragen
Ist WhatsApp wirklich Ende-zu-Ende-verschlüsselt?
Die Nachrichteninhalte ja. Wer mit wem wann kommuniziert, also die Metadaten, kann der Anbieter aber weiterhin sehen. Signal sammelt davon besonders wenig.
Wie verschlüssle ich meinen Laptop?
Unter Windows mit BitLocker bzw. der Geräteverschlüsselung in den Einstellungen, am Mac mit FileVault. Wichtig: den Wiederherstellungsschlüssel sicher aufbewahren.