Inkognito-Modus: privat, aber nicht unsichtbar
Im Inkognito-Modus vergisst der Browser nach dem Schließen alles: besuchte Seiten, Cookies, Eingaben. Für andere Menschen am selben Gerät bleibt dein Surfen damit unsichtbar. Für das Internet aber nicht.
💡 Praktisch für Geschenkesuche am Familiencomputer oder um sich schnell mit einem zweiten Konto anzumelden.
Was der Inkognito-Modus kann und was nicht
Er verhindert, dass Verlauf, Cookies und Formulardaten auf deinem Gerät gespeichert bleiben. Er verhindert nicht, dass Webseiten, dein Internetanbieter, dein Arbeitgeber im Firmennetz oder die Schule sehen, welche Seiten aufgerufen werden. Auch Downloads und Lesezeichen bleiben nach dem Schließen erhalten.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Der Inkognito-Modus ist wie ein Notizblock, dessen Seiten du nach dem Gespräch wegwirfst. Was du gesagt hast, haben die Leute am Tisch trotzdem gehört.
Häufiger Irrtum
„Inkognito bin ich anonym im Internet.“ Nein. Meldest du dich irgendwo an, weiß die Seite genau, wer du bist. Deine IP-Adresse bleibt sichtbar, und Webseiten können dich innerhalb der Sitzung trotzdem wiedererkennen.
Häufige Fragen
Schützt mich der Inkognito-Modus vor Viren?
Nein. Er ändert nichts an der Sicherheit, nur an dem, was lokal gespeichert bleibt.
Was hilft, wenn ich wirklich weniger Spuren hinterlassen will?
Tracking-Cookies im Browser blockieren, einen datenschutzfreundlichen Browser oder eine solche Suchmaschine verwenden und für die IP-Adresse eventuell ein VPN. Völlige Anonymität ist im Alltag aber kaum erreichbar.