Byte, MB, GB, TB: Speicher richtig lesen

Ein Byte reicht ungefähr für einen Buchstaben. Daraus wird: ein Foto vom Handy mit ein paar Megabyte, ein Spielfilm mit einigen Gigabyte, eine ganze Festplatte mit einem oder mehreren Terabyte.

💡 Faustregel: KB, MB, GB, TB. Jede Stufe ist rund tausendmal größer als die vorige.

Die Größenordnungen im Überblick

Ein Beispiel aus dem Alltag

Wie bei Maßeinheiten im Haushalt: Milliliter, Liter, Kubikmeter. Ein Wasserglas, ein Kübel, ein Swimmingpool. Bei Daten heißen die Stufen eben Kilobyte, Megabyte, Gigabyte und Terabyte.

Häufiger Irrtum

„Meine 1-TB-Festplatte hat nur 931 GB, ich wurde betrogen.“ Hersteller rechnen mit 1000 als Faktor, Windows aber mit 1024. Dieselbe Datenmenge sieht deshalb unterschiedlich groß aus. Genau genommen zeigt Windows Gibibyte (GiB) an, beschriftet sie aber als GB.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen MB und Mbit?

Ein Byte sind 8 Bit. Internetgeschwindigkeit wird in Megabit angegeben, Dateigrößen in Megabyte. Mehr dazu unter Bandbreite.

Wie viel Speicher brauche ich am Handy?

Für Fotos, Videos und Apps sind 128 GB heute ein guter Mindestwert. Wer viel filmt, fährt mit 256 GB entspannter, besonders wenn sich der Speicher nicht erweitern lässt.