Bluetooth: Funk für kurze Wege

Bluetooth verbindet Geräte, die nah beieinander sind: Handy und Kopfhörer, Laptop und Maus, Auto und Smartphone. Anders als WLAN braucht es keinen Router dazwischen, die Geräte sprechen direkt miteinander.

💡 Der Name stammt vom Dänenkönig Harald Blauzahn, der im 10. Jahrhundert Stämme vereinte, so wie Bluetooth Geräte vereinen sollte.

Wie Bluetooth funktioniert

Bluetooth funkt im 2,4-GHz-Band, demselben Bereich wie viele WLANs. Die Reichweite liegt im Alltag meist bei etwa zehn Metern, durch Wände oft weniger. Damit zwei Geräte sich kennen, werden sie einmalig gekoppelt (Pairing). Danach verbinden sie sich automatisch, sobald sie in Reichweite sind.

Eine besonders sparsame Variante, Bluetooth Low Energy, steckt in Fitnessarmbändern, Smartwatches und Smart-Home-Sensoren, die monatelang mit einer Knopfzelle laufen.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Bluetooth ist wie ein Gespräch über den Gartenzaun: direkt, ohne Vermittler, aber nur auf kurze Entfernung. Für das Telefonat in die nächste Stadt braucht es dann das Mobilfunknetz.

Häufiger Irrtum

„Bluetooth frisst den Akku leer.“ Moderne Bluetooth-Chips verbrauchen im Ruhezustand sehr wenig. Das Ausschalten bringt heute kaum noch messbar längere Akkulaufzeit.

Häufige Fragen

Ist es sicher, Bluetooth immer eingeschaltet zu lassen?

Für die meisten ja, sofern das Gerät aktuelle Updates bekommt. Kopplungsanfragen von unbekannten Geräten solltest du aber immer ablehnen.

Warum verbinden sich meine Kopfhörer nicht?

Oft hängen sie noch an einem anderen Gerät, etwa dem Laptop. Dort trennen, oder die Kopplung auf beiden Seiten löschen und neu koppeln.