Akku: richtig laden, länger leben
Lithium-Ionen-Akkus mögen es mittig und kühl. Dauerhaft 100 Prozent, komplettes Leerlaufen und vor allem Hitze lassen sie schneller altern. Mit ein paar Gewohnheiten hält ein Akku spürbar länger.
💡 Viele Handys und Laptops haben eine Funktion wie „optimiertes Laden“ oder ein Ladelimit. Einschalten lohnt sich.
Was dem Akku schadet und was ihm guttut
- Hitze ist der größte Feind: Handy nicht in der Sonne oder am Armaturenbrett liegen lassen, beim Laden nicht unter dem Polster.
- Extreme Ladestände: Dauerhaft bei 100 Prozent oder öfter bei 0 Prozent altert der Akku schneller. Ideal ist grob der Bereich zwischen 20 und 80 Prozent.
- Ladezyklen: Jede volle Ladung zählt. Zwei halbe Ladungen ergeben zusammen einen Zyklus.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Ein Akku ist wie ein Muskel: Ständige Höchstbelastung und Überhitzung nutzen ihn ab. Mittlere Belastung und Pausen halten ihn lange fit.
Häufiger Irrtum
„Ein neuer Akku muss erst ein paarmal ganz leer und voll geladen werden.“ Das stimmt nur für sehr alte Akkutypen mit Memory-Effekt. Lithium-Ionen-Akkus brauchen kein Training, das Leerlaufen schadet ihnen eher.
Häufige Fragen
Schadet Laden über Nacht dem Handy?
Kaum, wenn das Handy optimiertes Laden nutzt: Es hält dann bei etwa 80 Prozent und lädt erst kurz vor dem Aufwachen voll.
Ist Schnellladen schlecht für den Akku?
Moderne Geräte steuern die Ladeleistung selbst und drosseln, wenn der Akku warm wird. Etwas mehr Verschleiß ist möglich, im Alltag aber meist vernachlässigbar.